Die Sonne geht unter an meinem letzten Tag in Argentinien, die Blumen für die Gastmutter sind im Haus und heute Abend stehen noch Abendessen bei Freunden und die letzte grosse Sause im Pachá an, bevors morgen mittag losgeht Richtung Flughafen. Es könnte keinen besseren Moment geben, um die Erlebnisse der letzten zwei Wochen festzuhalten:)
Sueden Peru’s und bolivianischer Halburwald
Dezember 23, 2006Liebe Freunde,
ich bitte um Entschuldigung für die lange Schreibpause und hoffe es geht euch allen sehr gut. Nachdem die Uni mich mit liebevollen Finals in die Ferien entlassen hat, haben 4 Freunde mit mir den Süden Peru’s und die Umgebung von boliviens wichtigster Stadt – La Paz, welche nicht die Hauptstadt ist, unsicher gemacht.
Am 9.12.06 flogen wir am frühen Nachmittag nach Arequipa,
von wo wir uns einer 3-tägigen Tortour durch das Tal des Colca Flusses unterzogen. Gegen Mittag des Folgetages fuhren wir mit einem Klapperbus die Staubpiste nach Chivay, wo in selbiger Nacht ein großes Fest war.
Unsere Führerin hatte uns schnell mit den lokalen Tänzerinnen in Kontakt gebracht, so dass wir unsere von der Busfahrt halb eingeschlafenen Beine auf dem großen Dorfplatz wieder in Schwung bringen konnten. Das Spektakel dauerte allerdings nicht ganz so lange für Philipp und mich, da wir schon den Bus für Morgens 6 Uhr gebucht hatten um unsere Tour während der weniger heissen Morgenstunden zu beginnen. Nachdem wir uns in Cobanaconde mit Eiern und Brot genügend gestärkt hatten waren wir fit für den Abstieg in eines der tiefsten Flusstäler Südamerikas.
Die Spanier hatten zu ihren glohreichen Zeiten hier eine kleine Luxushochburg für ihre „leading class“ eingerichtet, da das Tal reich an begehrten Früchten war und noch immer ist. Das durften wir dann nach dem kniezermürbenden 4,5 Stunden Abstieg und einem leckeren Mittagessen
auf der Südseite des Tals während weiteren 3 Stunden persönliche erfahren. Wir aßen Feigen frisch von den Bäumen,
Tuna direkt von den Kakteen und haben uns mit der Farbe der eigens dafür gezüchteten, kleinen, weiss gepuderten Insekten Kriegsbemalung ins Gesicht geschmiert. Um den Moskitos ein Schnippchen zu schlagen rieben wir uns mit einer minze-ähnlichen Pflanze ein, die uns auch bemerkenswert schützte. So dekoriert kamen wir am Abend müde in der kleinen Oase am Ende des Tals an, wo wir nach einer halben Stunde im Pool bei Sternenlicht mit unseren Kerzen zurück in die Hütten trotteten um Müde von Weg, Sonne und Gepäckschleppen in unseren Träumen zu versinken.
Bis um 2:40 Uhr schlummerten wir genügsam, als wir uns aufmachen mussten für den 1000 Höhenunterschied, der uns von unserem Ziel der Rückkehr nach Cobanaconde trennte. Kathie fiel leider von dem Muli, den unsere Führerin für Sie organisiert hatte und kämpfte so die Rückreise nach Arequipa mit Schulterschmerzen und einem aufgerissenen linken Bein. Der aufstieg war hart, dafür hat das Frühstückchen in einer kleinen Windgeschützen Bergecke mit heissem Mate der Coca und einem kleinen happen Zuckerbrot recht lecker geschmeckt.
Nachdem wir uns wieder mit den lokalen Transportmedien bis nach Arequipa durchgekämpft hatten fuhren wir in der Nacht noch nach Puno, wo wir Vicky aus den USA trafen, die uns dankenswerterweise schon ein Hostal organisiert hatte. Am Morgen des nächsten Tages machten wir die Bekanntschaft mit dem Lago Titikaka, dem höchsten schiffbaren See der Erde. Die peruaner scherzen bei Zeiten, dass sie die
„Titi“-Seite des Sees haben, währenddessen sich die Bolivianer mit der „kaka“-Seite abgeben müssen.
Auf den „schwimmenden Inseln“ lernten wir eine Nomadenkultur der besonderen Art kennen
und haben einige der schönsten Bilder unserer Reise gemacht. Später führte uns die Bootstour nach Amantani, wo wir die Nacht in den Häusern der Eingeborenen verbrachten. Leider wurden wir mit unseren romantischen Vorstellungen von Strohhütten – wie wir sie auf den „floating islands“ kennengelernt hatten, schnell von der Realität eingeholt und schliefen in einfachen Gästezimmern im zweiten Stock eines alten Bauernhauses (mit Strom).
Wir holten Kathie gegen Mittag des 15.12.06 in Puno ab, wo sie sich von ihrem Sturz erholte hatte und fuhren gemeinsam zur Grenzstadt Copacabana in Bolivien. Leider hat dieses Copacabana nur den Namen mit dem berühmten Fleckchen Erde auf Cuba gemeinsam. Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis stark unterstützend haben wir die Wirtschaft mit einem Wäscherei-Großauftrag und einem guten Abendessen angekurbelt. Am späten Abend hätten wir gern noch den Lago Titikaka mit eigenen Gewässern bereichert, aber unserer Damen wussten uns 3 Männer schnell wieder an unsere gute Erziehung zu erinnern.
Mit einer mit Rädern beschenkten bolivianischen Großhupe fuhren wir kurz nach Sonnenaufgang, also so gegen 10 Uhr, völlig überladen auf Gängen und Dach, ins bolivianische La Paz. Im Zentrum des sich von uns aufbauenden Talkessels stehen hohe Bürogebäude im krassen Gegensatz zu an den Hängen dahinerodierenden Kleinsthütten, in denen allerdings wohl kaum weniger Menschen unterkommen als in den großen Apartments der reichen Oberschicht.
Etwas planlos wanderten wir durch die City und fanden eine der hellsten Strassen der Welt, eine mit Glühbirnenhändlern überfüllte Gasse, kurz bevor wir beim Israeli gut essen waren. Als wir unsere Biketour für den Folgetag gebucht hatten konnten wir 3 Männer uns gemütlich die Nacht mit dem russischen Karktenspiel „Durak“ vertreiben, während unsere Frauen sich für den am folgenden Morgen beginnenden Drahteselwettkampf mit der Natur vorbereiteten.
Nach dem 4 geschmacksverarmten kontinental Breakfast in Folge starteten wir unsere Abfahrt in die bolivianischen Yungas von einem mit Eis und Schnee bemantelten Bergrücken aus. Die ersten 30 km waren „asphaltiertes rollen lassen“ nur bergab, bis wir nach 3 kurzen Anstiegen auf unserer „Tour de Bolivia“, den Kampf gegen die gefährlichste Strasse der Welt auf weiteren 40 km mit insgesamt 3300 m Gefälle auf Schotterpisten, Wasserfuhrten, Schlammwellen und Felsformationen.
The End (fast)
November 29, 2006Langsam aber sicher geht sie zuende, meine Zeit in Argentinien. In drei Wochen sitz ich zu dieser Zeit schon am Flughafen:) Was ist die letzten Tage passiert? Die vergangene Woche war die letzte Vorlesungswoche und das Glück hat es gut gemeint mit den Terminen für die Abschlussprüfungen. Finanzierung und Historia Latinoamericana hab ich jetzt schon geschrieben, es fehlt noch ein Paper für Relaciones Internacionales Contemporáneas und dann wars das:) Die Klausuren waren insgesamt sehr in Ordnung, in Finanzierung durften wir netterweise eine Prüfung von 2004 schreiben, die vorher schon mit Lösungen im Internet verfügbar war, es wurden lediglich einige Zahlen geändert und zwei Details hinzugefügt. Geschichte lief ebenfalls gut, zumal angesichts der Lernzeit von insgesamt einem Tag für dieses Fach;)
Nächste Woche fliege ich nun zusammen mit einer amerikanischen Kollegin nach Santiago de Chile, um von dort aus Richtung Norden zu reisen. Mal sehen, wie weit wir innerhalb von 11 Tagen kommen, möglich wären Valparaíso, die Atacama-Wüste, die Salzseen in Bolivien, La Paz, Macchu Picchu und der Titicacasee. Ausserdem fahren wir mitten durchs chilenische Weinanbaugebiet..=) Von dieser Reise werde ich dann auf jeden Fall hier noch Bilder posten, bevor das Blog für mich abgeschlossen wird! Nach meiner Rückkehr nach Buenos Aires habe ich noch drei Tage, die wohl ganz dem süssen Nichtstun gewidmet sein werden, kombiniert mit einigen Feiern, die noch anstehen, bevors dann endlich wieder in die Heimat zurückgeht.
It’s here
November 20, 2006Peru Beach und das Creamfields
November 13, 2006Einmal mehr lege ich meinen Eintrag gezielt nicht in der Kategorie Universität ab, nein, es soll um die NOCH schöneren Seiten am Leben gehen!
Letzten Mittwoch war für den Abend ein Abendessen und anschliessende Party im Club „Asia de Cuba“ geplant. So rief ich nach meiner letzten Vorlesung (ich war gerade in die Bibliothek gegangen, um noch zu lernen) um 15.30 Uhr meinen schwedischen Kollegen Hampus an um letzte Details zu klären. Dieser hatte gerade zusammen mit Adela (Schweden) und Dan (England) eine Klausur schreiben dürfen und sie war allem Anschein nach nicht gut gelaufen. So ein Schock will richtig verarbeitet sein und als die drei dann meinten, sie würden an den „Peru Beach“ aufbrechen konnte ich nicht widerstehen, liess die Arbeit Arbeit sein und zog mit:) Zur Erläuterung: Peru Beach ist ein kleines Gebiet in der Nähe der Uni am Ufer des Rio de la Plata, wo unter anderem Klettern, Inlinehockey, Kitesurfen etc. angeboten werden. Oder eben einfach nur ein wunderschönes Fleckchen Erde. Für den Rest des Nachmittags lasse ich die Bilder sprechen:
Gestern stand dann das Creamfields an, ein Festival für elektronische Musik, das ganz in der Nähe von Puerto Madero in Buenos Aires stattfand. Dieses Jahr waren 60′000 Zuschauer und -hörer am Start, unter anderem diese sympathischen jungen Leute:

Auf 9 (!) Bühnen spielten auf dem ehemaligen Trainingsgelände der Boca Juniors bis um 6 Uhr morgens die DJs. Und es war grossartig! Es gab viele interessante Einblicke in die Buenos Aires Party Crowd (typisches Bild: Mitte 20, Kapuzenshirt, Sonnenbrille und auf Ecstasy oder Kokain) und super Musik. Das „inoffizielle“ Motto des Abends, wiedergegeben auf unzähligen Schildern und T-Shirts war: BAILEN PUTOS! (frei übersetzt: „Tanzt Ihr Säcke“) und das haben wir dann auch getan: Tanzen bis zum Umfallen. Gott sei Dank war viel Freiraum in Form von Wiese auf dem Gelände. Zur Drogenlage: Die Sicherheitskontrollen wären äusserst lax, so dass dem „Glück“ vieler Partygänger nichts im Wege stand und allerortens gekifft, -schnupft und -schluckt wurde. Das mag schockierend klingen und ist, wir wissens, der Gesundheit langfristig nicht dienlich, aber dem Abend tat das ganze keinen Abbruch, da es wirklich allen gut zu gehen schienen. Ausfälle und Zusammenbrüche waren nicht mitzubekommen. Hier noch ein Eindruck nach geschlagener Schlacht:

Mit dem Zug waren Osvaldo und ich dann gegen 6:30 wieder zuhause und nach einem schönen Teller Pasta zum Frühstück (in der Sonne, auf der Terasse:)) gings „kapott aber glücklich“ (Gruss an CEMI) ins Bett:)
Cusco and Machu Picchu
November 2, 2006Dear friends,
I hope this article finds all of you very well. Since a couple of days I am back from a fantastic trip to the cultural heart of this beautiful country. On Friday afternoon I flew into Cusco, a little afraid of altitud problems, but luckily I was not affected. Coming to the „plaza de armas“, Cusco’s main place, ![]()
I had a „mate de coca“ (which is the tea of the coca leaf). Even though it fights its bad image due to the drug, that is processed of the same leaves, it has nothing in common with it, but the image problem.
The first day I explored the city by foot and talked to a variety of travel agents, trying to set up the trip to Machu Picchu for Geralynn and me on Tuesday.
Saturday I did the city tour in the morning, which already includes 4 of the nearby sites around the city. The most interesting was Sacsayhuman (please do not hold me relyable on the spelling).
The following sunday I almost spend entirely on the market in Pisac, where I went rather early in the morning after spending half an hour in the overcrowded cathedral for the Sunday morning service. On the way in the local bus I sat next to a yound mom with her little boy, who offered me some of hte popcorn he was snacking on. Although his hands might have been as dirty as the streets, I felt very welcome and gladly acepted the little offer. The market was full of locals as well as tourists. Sadly even after hard bargaining prices were comparable to those in Lima’s markets.
On monday morning I had everything set up, for Geralynn’s arrival. I was very happy to meet her at the airport and felt so sorry that I had to rush her, as our tour through te sacred valley was scheduled to leave at 9:00 am sharp.The hassle was definetelly worth it, even though our travel agent would complain about having to wait for us at the end of the day. Oh well….
We went to the market in Pisac as a first stop, but I sure wqas glad to have had the chance to see the place in the busy state on Sunday’s, as it was only half as big, but twice as touristical on Monday morngning. Our 30 minutes rush was quickly donw with, when the bus honked its horn to weak up the rest of the citicens who might as well still have been sleeping.
The nearby ruins of Pisac where the first little walk we had to do and it kept us busy for about 1,5 hours. The view we had about the old inca labratory was worth the little hike. Nevertheless at the topwe had to rest in what we quickly established must have been the guards seat.
Continuing to Ollantaytambo after a great lunch buffet with a variety of fish and meat as well as vegi empañadas (not very usual here), we had the oportunity to spend almost 5 hours in the ruins of this old Inca fortress which once was the last hideout when the Inca’s were fleeing from the conquering Spanish.
Waiting for the train to Aguas Calientes, which is at the bottom of the hills that host the most famous of peru’s archeological sites, we had a great western like dinner with chicken in whine sauce. The place was also neet to sit down after climbing so many stairs.
Spending the night in Aguas calientes is not worthwile mentioning, save the fact that we decided to get up early to walk te 8 km to Machu Pichu, in order to see the sunrise on top before it got crowded. This little adventure was not completed as we wished it was, for 2 reasons: first of all the 8 km where entirely steep uphill flights of stairs in the jungle and second, because the sun was hidden by an astonishing magnitude of clouds we basically passed on our tiring way upstairs.
When finally reaching the top we met the same friends we just made the night before in the train. They were looking for a guide as well so we pooled in. As a group we had much more fun exploring the marvellous sites and hidden treasures of the old Inca culture.
What we saw was worth ever bit of the trip !!
Really!!!
The day turned beautiful once the sun came out around 8:30 am and we quickly started taking of our „rainforest protection clothes“.
As if this was not enough to call it a day, yet, we decided to climb Wayna Picchu as well (translating into „young mountain“, whereas Machu Picchu would be „old mountain“ in quechua)
Reaching the top was emotional after climbing 1000 feet pretty straigth into the sky.
At last we decided to go down again at 4 pm, taking into consideration that the site closes at 5:30 om if I am not mistaken.
Sitting down in the mercedes bus, which by the way for US$ 6,- was the most expensive ever in Peru, we felt our legs quite a bit, but turned even happier as the rain puring down on the roof reassured us of great timing. We meant to visit the hotsprings that evening, but none of us had any ambitions to go after walking around all day meanwhile it was still puring down buckets of medium-warm tropical rain.
The following morning one of the very few trains in Peru took us back to Aguas Ollantaytambo where we took a taxi to drive us to the ruins of Morray.
Just in time we reached the airport the same afternoon to fly happily and exhaustedly back to Lima. What a trip!
I hope you all had a wonderful time as well,
take care,
Matthias
El “monumental”
Oktober 30, 2006Als Besucher im fussballverücktesten Land der Welt darf natürlich auch (mindestens) ein Stadionbesuch nicht fehlen. So machte ich mich also vorigen Sonntag mit meinen beiden Buddys Ricardo und Ricardo auf ins Estadio Monumental Antonio Vespucio Liberti zu einer Partie der lokalen Champions von River Plate gegen Rosario Central.
Wir besorgten uns Tickets für einen recht „touristischen“ Sitzplatz in der Nähe der Mittellinie relativ weit unten, von wo wir ausgezeichnete Sicht aufs Geschehen auf dem Spielfeld hatten.
Viel interessanter war aber eigentlich noch die Performance der Hardcore Fans von River, der sogenannten „Borrachos del Tablon“ (Besoffene von der Tribüne). Etwa eine Stunde vor Spielbeginn war im Bereich der Stehplätze noch eine riesige Lücke erkennbar, obwohl rundherum die Leute bereits dichtgedrängt standen. Mit einem Schlag fing dann das ganze Stadium (mit Ausnahme des einen bemitleidenswerten Blocks Rosario-Fans) zu singen an und mit grossem Getrommel zogen die Borrachos mit Fahnen und Schirmen ein und nahmen ihren Stammplatz ein.
Ab diesem Zeitpunkt war dann, diktiert von den Stehplätzen (populares) aus, non-stop Stimmung angesagt, auch wenn das Spiel an sich nach turbulenten ersten 10 Minuten sehr gemächlich verlief, was sicher der Hitze von knapp 40° zuzuschreiben war. Was mich absolut erstaunt hat, war die Tatsache, wie sehr sich die Leute hier aufregen, wenns um Fussball geht. Bereits bei kleinen Fouls und bei prinzipiell jeder Schiri-Entscheidung gegen River wurden alle Beteiligten aufs übelste (und ich meine wirklich übel) und äusserst lautstark beschimpft und das nicht nur von Leuten der Unter- bis Mittelklasse (wir waren wie gesagt in einem relativ „teuren“ Bereich). Alt oder Jung, Reich oder Arm, da kennt der „Millonario (Spitzname für Riveranhänger) nichts. So durfte ich dann meinen Wortschatz in entscheidenden Bereichen im Laufe von nur 90 Minuten erheblich erweitern. In der Pause wurden die Ränge, die mitten in der Nachmittagssonne lagen noch auf schöne Art und Weise zwischengekühlt:)
Nach einem standesgemässen 2:0-Sieg gings gegen frühen Abend inmitten einer riesigen Menschentraube wieder Richtung Auto und dann nach Hause:)
Autos in Argentinien
Oktober 29, 2006Peru’s southern coast
Oktober 16, 2006Dear friends,
one more time I am writing in English in order to foster international exchange. I hope all of you are doing very well.
Last Wednesday, 11th October, my friend Davina and I used the rest of the free week after the midterm exams to take some days off, enjoying the southern coastline of Peru. Going to Ica rather early on Wednesday morning gave us the opportunity to stroll through the center of the city and to visit the „Museo regional de Ica“, where some mummies with their hair still on their skulls were on display – sadly they charged extra for pictures.
The same evening we went to the closeby Oasis of Huanca China. At first we shopped for a decent priced hotel and were lucky to find one with a pleasant garden, as our main activity was supposed to be relaxation.
So we would wander around the little oasis (about the same size as the „Ida See“ in northern Germany) talk and enjoy life in the sun. At night we had pizza for a change, as we were both pretty tired of eating rice
The following day an american breakfast awaited us in the shade of the umbrellas near the pool.
Afterwards we went surfing in the sand, but what we did not estimate as quite as hard was the climbing in the dunes… 3 steps forward… 2 steps back…. The view from up there neutralized the painful and oxigen-poor ascendency to some extend.
In the afternoon we had to relax at the pool planing our second day – in Pisco and Paracas. At nightime we went with dune buggies up and down the dunes, went sandboarding and watched the sunset.
The same night we went to Pisco where a local travel agent awaiteed us at hte bus stop, selling us a tour for the next day and suggesting a decent hotel. So we did, what all travel guides usually tell you to avoid. Our experience the next day was nice, nevertheless:
We went by boat to the nearby islands rather early at 7:00 am. The „Islas Ballestas“ are referred to as the poor men’s gallappagos islands, as you can see species there which you hardly find elsewhere in the world. So we enjoyed the beauty of nature visually, as the smell of nature was rather stinky. Peru once was a great exporter of Guano, bird poop used as fertilizer, valueing the kilo around one USD.
We were rather tired from the motion sickness pills we both took. We did not know, though that our boat had a broken motor and thus we could not go as horribly fast as the Lonely Planet travel guide had warned us, so we probably could have skipped on this precaution. Oh well…. the rest of the day we toured around the national reserve of Paracas. We went up to an outlook tower wandering where the Flamingoes were supposed to be, when we finally spotted 6 poor little pink dots on the far end of the laguna. So much about bird watching…
The next stops were way more interesting as we saw the vistors center of Paracas National Park learning about „El Niño“ in the nice little museum that the building also hosted.
Next we saw a famous rock formation referred to as the „cathedral“ because of its typical shape. The view was amazing.
We closed the day with a lunch/dinner at the seaside before returning to our hotel in Pisco. There we spend 2 hours watching people wandering around the main plaza and bought our trip back to Lima.
That’s all folks…..have a great week,
best wishes,
Matthias
Die Band im Wohnzimmer
Oktober 15, 2006Guten Morgen liebe Leser,
ich hoffe, dass ihr eine etwas längere Nacht hattet als ich. Zugegebenermassen war es gestern etwas später, als wir von der Uni-Midterm-Party (vgl Format C:\) gegen 6:15 Uhr wieder daheim waren, aber dass der seit vorgestern vorbereitete Aufbau vor unserem Haus einmal Hauptschauplatz eines Strassenumzuges werden würde war bei Sonnenaufgang nur für Fachleute erkenntlich. So fragte mich dann Philipp auch „schon“ gegen 9:00 Uhr morgens, ob die Band eigentlich bei uns im Wohnzimmer spielen würde….
so viel zu der Kombination aus Studentenleben und Großstadtflair. Das tolle in Lima ist jedoch, dass wenn der Umzug eigentlich bereits vorbei ist, noch aus den Überresten der Bands eine spielfähige Truppe gebastelt wird, um die tanzbegeisterten Zuschauer auf ihre Kosten kommen zu lassen.
Es grüßt Euch herzlichst,
Euer Matthias
Verfasst von abroadblog 
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