Ein Vorgeschmack auf den Sommer
August 28, 2006An den letzten beiden Wochenenden stand jeweils am Freitag abend Ausgang an. Vorletzte Woche ging es zuerst mit einigen argentinischen Kollegen aus Historia Latinoamericana nach Palermo, in einer hervorrangenden Pizzeria zu Nacht essen. Natürlich war ich (typisch deutsch) 10 Minuten vor der Zeit da und hatte wieder einmal nicht daran gedacht, dass man in Argentinien auch 30 Minuten nach der verabredeten Zeit noch pünktlich ist. Also, um 21 Uhr war abgemacht, gegen 23 Uhr haben wir dann gegessen:) Danach gings mit dem Auto in die Innenstadt, wieder einmal in den Kilkenny Pub, wo diesmal Derek seinen Geburtstag einläutete..
Argentinische Errungenschaften IV
August 28, 2006Wo ich wohne
August 27, 2006Schönen guten Tag:)
Nach intensiver Suche in Google Maps wollte ich Euch kurz einmal zeigen, wie genau das Umfeld hier aussieht. Hier ist der Link zum Kartenausschnitt mit meiner Wohngegend. Wo genau mein Haus ist, habe ich im Bild unten markiert. Und so sieht die Uni von oben aus. Das nur ganz kurz, längere Beiträge demnächst wieder in diesem Theater.
when one travels….
August 21, 2006Dear friends,
I hope this story finds you all extremly well. The last 5 days 11 students from the Universidad del Pacifico (UP) – me included -went on an unguided tour to the North of Peru. In the blink of an eye we had to make up our minds where to go, because the originally planned tour was canceled due to a hurt guide/planner/organizer of the field trip.
So we all joined the same trip to the little fishing village of Máncora (where Hemmingway was inspired to write his well known novel: The old man and the sea). As long as we were in a large group, fun was sure to be on our side.
After a tiring 18 hours bus ride we finally reached our destination two hours away from the border of Ecuador, about 3 hours South of the equator. You bet it was hot.
The hostel was dirt-cheap, but we spent most of our time outside anyways.
After a really tough day sunbathing, most of us were burned unforntunately. So the next day we took it easy again, going to the local tourist attraction – the mud baths. There we spent about 15 minutes playing in the finest mud and getting a nice peeling.
Yeah…. you are right, it is a pitty whole, but it was fun anyways. If it had not been for everybody’s hair in the mud pit, it would have been even clean – maybe not everybody’s first preference.
After the first 2 days we had enough of the beaches and the freshest seafood, were burned and had an invitation to go to Chiclayo, a city in between Lima and Mancora, so we would have been almost half way home. Our hostdad’s brother let us stay in his house and served us a delicious breakfast. Philipp and I were joined by 4 girls, so much about the guy-girl-ratio, totally unlike St.Gallen.
Together we visited the ruins of Sipan, where we were even shown the real bones that tourist normally never get to see, connections are everything in every country in the world. We had a private tour through the sugar factory, where Cesar works and afterwards were driven to the best museum in town, showing a lot of gold, by our private chauffeur for that day.
To our great misfortune most of us got sick that day, maybe due to some food we grabbed on the road while still in Mancora. To complete the story, sadly I have to report some robberies that we suffered of. When travelling, thieves know that you usually have your valuables with you and tourists are recognised a mile ahead. So we miss 2 cellphones, various digital cameras, passports, cash and credit cards…. that was really terrible. Luckily I still got all my belongings, but my thoughts are with my friends suffering from losses.
After spending the rest of the day in Lambayaque and the Centre of Chichlayo,
we departed from Cesar, knowing that we would see him again and got on the bus. Last sad thing to happen was the little accident our bus had, after hitting a speedbump with 40 mph. After two hours another bus took us to Lima, not bad at all for Southamerican schedules.
When saying goodbye to each other after finally reaching Lima early on Sunday morning, we were tired and dirty, but happy of what we had experienced nevertheless.
I hope you all had a great time, too.
Best whishes,
Matthias
Investieren á la Argentina
August 18, 2006Neulich in der Finaceübung: Wir diskutieren über die Bewertung von potentiellen Investitionen. Um diese adäquat vorzunehmen, muss man, wie vielleicht einigen bekannt, den in der Zukunft erwarteten Cashflow zum momentan herrschenden Zinssatz diskontieren. Daraus folgt, dass dieser (angenommene) Zinssatz einen grossen Einfluss auf die Bewertung dieser Investitionen hat. Die Aussage des Übungsleiters hierzu:
„Wenn Ihr da also so ein Projekt habt, dass Ihr unbedingt umsetzen wollt, ist das ganz einfach. Ihr geht in die Finanzabteilung, schenkt den Jungs ne Kiste Champagner und sie geben Euch dann den Zinssatz, den Ihr für die Euch genehme Bewertung braucht..“
So läufts eben:)
Workload kicks in
August 18, 2006Die zweite Uniwoche geht zuende und ich muss sagen: Die Vorsätze von viel Reisen und viel Sport scheinen nun doch eher illusorisch. Mit „nur“ drei Kursen mach ich zwar weniger als alle Einheimischen, aber die beiden International Affairs Kurse haben es workloadtechnisch einfach in sich. Die Skripte werden erstmal nur für die ersten 6 Wochen ausgehändigt, einfach weil sie sonst zu dick wären. Bereits die vorliegenden umfassen jeweils mehr als 400 DIN A4 Seiten, die es bis Mitte September zu verinnerlichen gilt, danach kommt in etwa nochmal diese Menge. Im Historiakurs müssen wir wöchentlich in einer Gruppenarbeit einen Text zusammenfassen, mit anderen vergleichen und Handouts in die Übung mitbringen. Und im Relaciones Internacionales Contemporáneas sind wir aufgrund der Tatsache, dass die Skripte erst heute fertig geworden sind schon mal lockere 200 Seiten im Rückstand. Über die Frage der lokalen Austauschkoordinatorin, wohin man denn am langen Wochenende (Montag ist frei) reisen wolle, kann man nur noch müde grinsen;) Damit soll nicht gesagt werden, dass es furchtbar stressig oder irgendwie schlimm wäre. Es ist einfach viel, sehr viel was gelesen werden muss..
An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal herzlich bei all denen bedanken, die am 15. an mich gedacht haben. Ich hab mich über die vielen E-Mails und SMS unheimlich gefreut. Es ist wirklich schön, das Gefühl haben zu können, in der Heimat nicht vergessen zu werden. Danke an Euch:)
Erste Uniwoche
August 12, 2006Guten Abend:)
Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, das Leben ist weiterhin schön. Die vergangene Woche bestärkt mich in meiner rundum optimistischen Perspektive auf die kommenden Monate:) So wie es zur Zeit aussieht, werde ich drei Kurse besuchen:
- Política y Administración Financiera: Prinzipiell gehts um die Berechnung des wahren Wertes von Investitionen, inkl. Risiko, sowie den Bereich der Finanzierung dieser Investitionen. Hier könnte es ein wenig härter werden, alle argentinischen Komilitonen haben zuvor einen Finanzmathematikkurs besucht. Auf meine Frage, ob ich den Kurs trotzdem belegen könnte, meinte der Professor sehr skeptisch, das würde doch sehr hart werden. Nachdem die ersten zwei Vorlesungen nun rum sind, glaube ich aber sagen zu können, dass es gut schaffbar ist. Ich muss mir lediglich Deskontieren beibringen:)
- Historia Latinoamericana: Ein Kurs, den der Rektor der Uni gibt. Wir behandeln die Geschichte Lateinamerikas zwischen 1800 und 1920, eine Zeit voller politischer Verwicklungen, Unabhängigkeitskriege und für die heutige Zeit und das Bewusstsein der Leute hier von grösster Bedeutung. Nur das Skript ist ca. 350 Seiten dick. Naja, dafür ist der grösste Teil der Texte englisch (was ich vorher nicht wusste). Ich glaub aber, dass diese Tatsache durch die inhaltliche Tiefe wieder wettgemacht wird.
- Relaciones Internacionales Contemporáneas: Ein Kurs über die internationalen Beziehungen zwischen Staaten im 20 Jahrhundert und ihre geschichtlichen Hintergründe, angefangen beim westfälischen Frieden, über die französische Revolution, Wiener Kongress bis zum Vietnamkrieg. Herrlich, endlich mal ein Kurs, in dem einfach nur hochinteressantes Allgemeinwissen vermittelt wird:)
Unten seht Ihr noch ein Foto vom Haus meiner Gastfamilie, geschossen am heutigen Tag. Das Fenster ganz oben rechts, wo der Sonnenuntergang so schön reinscheint, ist meins:)
bisher gesammelte Weisheiten
August 10, 2006Liebe Lesegemeinde,
gegrüßt seid ihr miteinander. Ich wünsche euch, dass es euch genau so gut gehen möge wie mir. In den folgenden Zeilen möchte ich gerne wenige allgemeine Informationen vervollständigen, bevor ich mich in Kürze noch oft genug in Details verlieben werde.
Bis auf wenige persönliche Vermissungen, die Betroffene wird schon wissen wen ich hier im Besonderern meine, gibt es hier nur sentimentalen Sonnenenschein. Besonders, wenn ich aus der reichhaltigen und geschmackvollen Küche Peru’s berichten darf:
Ab und an habe ich auch meine Hände mit im Spiel, so entstehen dann europäisch-peruanische Köstlichkeiten wie unsere Butterkekse mit Karamel, Puderzucker und Marmelade:
Fairereweise sollte ich allerdings anmerken, dass sonst im Haushalt, in der Küche und besonders mit den beiden Kids die liebe Liliana – hier rechts zu sehen ( 18 Jahre) – hilft:
Während sich also dann die Frauen der Schöpfung ganz südamerikanisch-stereotyp um den Nachwuchs kümmern beschäftigen wir Männer uns mit jagen (sprich Sport), oder aber damit das Haus auszubauen. Mit meinem Gastvater habe ich einen Schreibtisch in nur 2 Stunden nach mitteleuropäischer Zeitrechnung aufgebaut. Er ist Architekt und liest jede Anleitung mehrfach…
Das Resultat verschönert nun mein Zimmer und lässt es wensentlich wohnlicher wirken:
Abschliessend möchte ich noch einen Blick auf das Sprachenzentrum mit Euch teilen, denn dort verbringe ich schon einen großen Teil meiner Zeit. Jeden Wochentag bemühen sich 8 Austauschstudenten gemeinsam mit mir ihr Spansich zu verbessern. Die Lernmethoden sind teils kindisch-spielierisch, teils ppt, in jedem Fall aber abwechslungsreich.
So viel aus Perú und von mir. Bis bald,
Euer Matti
can you fell the rythm ?
August 7, 2006Liebe Freunde,
ich hoffe dieser Beitrag erreicht euch frohen Herzens.
Vergangenes Wochenende waren wir auf einer peruanischen Fiesta und haben sehr viel gantanzt. Das Essen hätte sehr lecker sein können, wenn es nicht so kalt gewesen wäre. Aber für ein paar lustige Bilder vom Cuy (Nationalgericht gegrilltes Meerschweinchen) hat es allemal gereicht.
Am Sonntag waren wir dann noch im Centro de Lima:
Bald folgen weitere Eindrücke…
liebe Grüße,
Euer Matti
Verfasst von abroadblog
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