Einmal mehr lege ich meinen Eintrag gezielt nicht in der Kategorie Universität ab, nein, es soll um die NOCH schöneren Seiten am Leben gehen!
Letzten Mittwoch war für den Abend ein Abendessen und anschliessende Party im Club „Asia de Cuba“ geplant. So rief ich nach meiner letzten Vorlesung (ich war gerade in die Bibliothek gegangen, um noch zu lernen) um 15.30 Uhr meinen schwedischen Kollegen Hampus an um letzte Details zu klären. Dieser hatte gerade zusammen mit Adela (Schweden) und Dan (England) eine Klausur schreiben dürfen und sie war allem Anschein nach nicht gut gelaufen. So ein Schock will richtig verarbeitet sein und als die drei dann meinten, sie würden an den „Peru Beach“ aufbrechen konnte ich nicht widerstehen, liess die Arbeit Arbeit sein und zog mit:) Zur Erläuterung: Peru Beach ist ein kleines Gebiet in der Nähe der Uni am Ufer des Rio de la Plata, wo unter anderem Klettern, Inlinehockey, Kitesurfen etc. angeboten werden. Oder eben einfach nur ein wunderschönes Fleckchen Erde. Für den Rest des Nachmittags lasse ich die Bilder sprechen:
Gestern stand dann das Creamfields an, ein Festival für elektronische Musik, das ganz in der Nähe von Puerto Madero in Buenos Aires stattfand. Dieses Jahr waren 60′000 Zuschauer und -hörer am Start, unter anderem diese sympathischen jungen Leute:

Auf 9 (!) Bühnen spielten auf dem ehemaligen Trainingsgelände der Boca Juniors bis um 6 Uhr morgens die DJs. Und es war grossartig! Es gab viele interessante Einblicke in die Buenos Aires Party Crowd (typisches Bild: Mitte 20, Kapuzenshirt, Sonnenbrille und auf Ecstasy oder Kokain) und super Musik. Das „inoffizielle“ Motto des Abends, wiedergegeben auf unzähligen Schildern und T-Shirts war: BAILEN PUTOS! (frei übersetzt: „Tanzt Ihr Säcke“) und das haben wir dann auch getan: Tanzen bis zum Umfallen. Gott sei Dank war viel Freiraum in Form von Wiese auf dem Gelände. Zur Drogenlage: Die Sicherheitskontrollen wären äusserst lax, so dass dem „Glück“ vieler Partygänger nichts im Wege stand und allerortens gekifft, -schnupft und -schluckt wurde. Das mag schockierend klingen und ist, wir wissens, der Gesundheit langfristig nicht dienlich, aber dem Abend tat das ganze keinen Abbruch, da es wirklich allen gut zu gehen schienen. Ausfälle und Zusammenbrüche waren nicht mitzubekommen. Hier noch ein Eindruck nach geschlagener Schlacht:

Mit dem Zug waren Osvaldo und ich dann gegen 6:30 wieder zuhause und nach einem schönen Teller Pasta zum Frühstück (in der Sonne, auf der Terasse:)) gings „kapott aber glücklich“ (Gruss an CEMI) ins Bett:)
November 15, 2006 um 10:38
recht so, recht so… man liest und der Geist tanzt fleissig mit!
Dauert es im Anschluss an die „Schlacht“ auch so lange, bis es wieder nach Natur aussieht ? Hier schon.
Thanx for sharing!
November 20, 2006 um 8:40
I wanna be a hippie…
Jo, da wäre ich auch gerne dabei gewesen! Aber es ist ja nicht so, als ob in SG nicht jede Nacht so eine Party wäre
Keep on dancing!