Sueden Peru’s und bolivianischer Halburwald

Dezember 23, 2006

Liebe Freunde,

ich bitte um Entschuldigung für die lange Schreibpause und hoffe es geht euch allen sehr gut. Nachdem die Uni mich mit liebevollen Finals in die Ferien entlassen hat, haben 4 Freunde mit mir den Süden Peru’s und die Umgebung von boliviens wichtigster Stadt – La Paz, welche nicht die Hauptstadt ist, unsicher gemacht.

Am 9.12.06 flogen wir am frühen Nachmittag nach Arequipa,

Arequipa von wo wir uns einer 3-tägigen Tortour durch das Tal des Colca Flusses unterzogen. Gegen Mittag des Folgetages fuhren wir mit einem Klapperbus die Staubpiste nach Chivay, wo in selbiger Nacht ein großes Fest war.

Unsere Führerin hatte uns schnell mit den lokalen Tänzerinnen in Kontakt gebracht, so dass wir unsere von der Busfahrt halb eingeschlafenen Beine auf dem großen Dorfplatz wieder in Schwung bringen konnten. Das Spektakel dauerte allerdings nicht ganz so lange für Philipp und mich, da wir schon den Bus für Morgens 6 Uhr gebucht hatten um unsere Tour während der weniger heissen Morgenstunden zu beginnen. Nachdem wir uns in Cobanaconde mit Eiern und Brot genügend gestärkt hatten waren wir fit für den Abstieg in eines der tiefsten Flusstäler Südamerikas.

valle de ColcaDie Spanier hatten zu ihren glohreichen Zeiten hier eine kleine Luxushochburg für ihre „leading class“ eingerichtet, da das Tal reich an begehrten Früchten war und noch immer ist. Das durften wir dann nach dem kniezermürbenden 4,5 Stunden Abstieg und einem leckeren Mittagessen

alorzar en la valle del colca

auf der Südseite des Tals während weiteren 3 Stunden persönliche erfahren. Wir aßen Feigen frisch von den Bäumen,

Feigen essen

Tuna direkt von den Kakteen und haben uns mit der Farbe der eigens dafür gezüchteten, kleinen, weiss gepuderten Insekten Kriegsbemalung ins Gesicht geschmiert. Um den Moskitos ein Schnippchen zu schlagen rieben wir uns mit einer minze-ähnlichen Pflanze ein, die uns auch bemerkenswert schützte. So dekoriert kamen wir am Abend müde in der kleinen Oase am Ende des Tals an, wo wir nach einer halben Stunde im Pool bei Sternenlicht mit unseren Kerzen zurück in die Hütten trotteten um Müde von Weg, Sonne und Gepäckschleppen in unseren Träumen zu versinken.

oasis

Bis um 2:40 Uhr schlummerten wir genügsam, als wir uns aufmachen mussten für den 1000 Höhenunterschied, der uns von unserem Ziel der Rückkehr nach Cobanaconde trennte. Kathie fiel leider von dem Muli, den unsere Führerin für Sie organisiert hatte und kämpfte so die Rückreise nach Arequipa mit Schulterschmerzen und einem aufgerissenen linken Bein. Der aufstieg war hart, dafür hat das Frühstückchen in einer kleinen Windgeschützen Bergecke mit heissem Mate der Coca und einem kleinen happen Zuckerbrot recht lecker geschmeckt.

Nachdem wir uns wieder mit den lokalen Transportmedien bis nach Arequipa durchgekämpft hatten fuhren wir in der Nacht noch nach Puno, wo wir Vicky aus den USA trafen, die uns dankenswerterweise schon ein Hostal organisiert hatte. Am Morgen des nächsten Tages machten wir die Bekanntschaft mit dem Lago Titikaka, dem höchsten schiffbaren See der Erde. Die peruaner scherzen bei Zeiten, dass sie die

„Titi“-Seite des Sees haben, währenddessen sich die Bolivianer mit der „kaka“-Seite abgeben müssen.

Auf den „schwimmenden Inseln“ lernten wir eine Nomadenkultur der besonderen Art kennen

islas de urus comiendo tortura barko de tortura

und haben einige der schönsten Bilder unserer Reise gemacht. Später führte uns die Bootstour nach Amantani, wo wir die Nacht in den Häusern der Eingeborenen verbrachten. Leider wurden wir mit unseren romantischen Vorstellungen von Strohhütten – wie wir sie auf den „floating islands“ kennengelernt hatten, schnell von der Realität eingeholt und schliefen in einfachen Gästezimmern im zweiten Stock eines alten Bauernhauses (mit Strom).

Wir holten Kathie gegen Mittag des 15.12.06 in Puno ab, wo sie sich von ihrem Sturz erholte hatte und fuhren gemeinsam zur Grenzstadt Copacabana in Bolivien. Leider hat dieses Copacabana nur den Namen mit dem berühmten Fleckchen Erde auf Cuba gemeinsam. Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis stark unterstützend haben wir die Wirtschaft mit einem Wäscherei-Großauftrag und einem guten Abendessen angekurbelt. Am späten Abend hätten wir gern noch den Lago Titikaka mit eigenen Gewässern bereichert, aber unserer Damen wussten uns 3 Männer schnell wieder an unsere gute Erziehung zu erinnern.

Mit einer mit Rädern beschenkten bolivianischen Großhupe fuhren wir kurz nach Sonnenaufgang, also so gegen 10 Uhr, völlig überladen auf Gängen und Dach, ins bolivianische La Paz. Im Zentrum des sich von uns aufbauenden Talkessels stehen hohe Bürogebäude im krassen Gegensatz zu an den Hängen dahinerodierenden Kleinsthütten, in denen allerdings wohl kaum weniger Menschen unterkommen als in den großen Apartments der reichen Oberschicht.

Etwas planlos wanderten wir durch die City und fanden eine der hellsten Strassen der Welt, eine mit Glühbirnenhändlern überfüllte Gasse, kurz bevor wir beim Israeli gut essen waren. Als wir unsere Biketour für den Folgetag gebucht hatten konnten wir 3 Männer uns gemütlich die Nacht mit dem russischen Karktenspiel „Durak“ vertreiben, während unsere Frauen sich für den am folgenden Morgen beginnenden Drahteselwettkampf mit der Natur vorbereiteten.

Nach dem 4 geschmacksverarmten kontinental Breakfast in Folge starteten wir unsere Abfahrt in die bolivianischen Yungas von einem mit Eis und Schnee bemantelten Bergrücken aus. Die ersten 30 km waren „asphaltiertes rollen lassen“ nur bergab, bis wir nach 3 kurzen Anstiegen auf unserer „Tour de Bolivia“, den Kampf gegen die gefährlichste Strasse der Welt auf weiteren 40 km mit insgesamt 3300 m Gefälle auf Schotterpisten, Wasserfuhrten, Schlammwellen und Felsformationen.


Cusco and Machu Picchu

November 2, 2006

Dear friends,

I hope this article finds all of you very well. Since a couple of days I am back from a fantastic trip to the cultural heart of this beautiful country. On Friday afternoon I flew into Cusco, a little afraid of altitud problems, but luckily I was not affected.  Coming to the „plaza de armas“, Cusco’s main place, cusco-017.jpg

I had a „mate de coca“ (which is the tea of the coca leaf). Even though it fights its bad image due to the drug, that is processed of the same leaves, it has nothing in common with it, but the image problem.

The first day I explored the city by foot and talked to a variety of travel agents, trying to set up the trip to Machu Picchu for Geralynn and me on Tuesday.

Saturday I did the city tour in the morning, which already includes 4 of the nearby sites around the city. The most interesting was Sacsayhuman (please do not hold me relyable on the spelling).

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The following sunday I almost spend entirely on the market in Pisac, where I went rather early in the morning after spending half an hour in the overcrowded cathedral for the Sunday morning service. On the way in the local bus I sat next to a yound mom with her little boy, who offered me some of hte popcorn he was snacking on. Although his hands might have been as dirty as the streets, I felt very welcome and gladly acepted the little offer. The market was full of locals as well as tourists. Sadly even after hard bargaining prices were comparable to those in Lima’s markets.

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On monday morning I had everything set up, for Geralynn’s arrival. I was very happy to meet her at the airport and felt so sorry that I had to rush her, as our tour through te sacred valley was scheduled to leave at 9:00 am sharp.The hassle was definetelly worth it, even though our travel agent would complain about having to wait for us at the end of the day. Oh well….

We went to the market in Pisac as a first stop, but I sure wqas glad to have had the chance to see the place in the busy state on Sunday’s, as it was only half as big, but twice as touristical on Monday morngning. Our 30 minutes rush was quickly donw with, when the bus honked its horn to weak up the rest of the citicens who might as well still have been sleeping.

The nearby ruins of Pisac where the first little walk we had to do and it kept us busy for about 1,5 hours. The view we had about the old inca labratory was worth the little hike. Nevertheless at the topwe had to rest in what we quickly established must have been the guards seat.

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Continuing to Ollantaytambo after a great lunch buffet with a variety of fish and meat as well as vegi empañadas (not very usual here), we had the oportunity to spend almost 5 hours in the ruins of this old Inca fortress which once was the last hideout when the Inca’s were fleeing from the conquering Spanish.

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Waiting for the train to Aguas Calientes, which is at the bottom of the hills that host the most famous of peru’s archeological sites, we had a great western like dinner with chicken in whine sauce. The place was also neet to sit down after climbing so many stairs.

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Spending the night in Aguas calientes is not worthwile mentioning, save the fact that we decided to get up early to walk te 8 km to Machu Pichu, in order to see the sunrise on top before it got crowded. This little adventure was not completed as we wished it was, for 2 reasons: first of all the 8 km where entirely steep uphill flights of stairs in the jungle and second, because the sun was hidden by an astonishing magnitude of clouds we basically passed on our tiring way upstairs.

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When finally reaching the top we met the same friends we just made the night before in the train. They were looking for a guide as well so we pooled in. As a group we had much more fun exploring the marvellous sites and hidden treasures of the old Inca culture.

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What we saw was worth ever bit of the trip !!

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Really!!!

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The day turned beautiful once the sun came out around 8:30 am and we quickly started taking of our  „rainforest protection clothes“.

As if this was not enough to call it a day, yet, we decided to climb Wayna Picchu as well (translating into „young mountain“, whereas Machu Picchu would be „old mountain“ in quechua)

Reaching the top was emotional after climbing 1000 feet pretty straigth into the sky.

cusco-205.jpg cusco-203.jpg Machu Picchu taken from Wayna Picchu

At last we decided to go down again at 4 pm, taking into consideration that the site closes at 5:30 om if I am not mistaken.

Sitting down in the mercedes bus, which by the way for US$ 6,- was the most expensive ever in Peru, we felt our legs quite a bit, but turned even happier as the rain puring down on the roof reassured us of great timing. We meant to visit the hotsprings that evening, but none of us had any ambitions to go after walking around all day meanwhile it was still puring down buckets of medium-warm tropical rain.

The following morning one of the very few trains in Peru took us back to Aguas Ollantaytambo where we took a taxi to drive us to the ruins of Morray.

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Just in time we reached the airport the same afternoon to fly happily and exhaustedly back to Lima. What a trip!

I hope you all had a wonderful time as well,

take care,

Matthias

 

 

 

 

 


Peru’s southern coast

Oktober 16, 2006

Dear friends,

one more time I am writing in English in order to foster international exchange. I hope all of you are doing very well.

Last Wednesday, 11th October, my friend Davina and I used the rest of the free week after the midterm exams to take some days off, enjoying the southern coastline of Peru. Going to Ica rather early on Wednesday morning gave us the opportunity to stroll through the center of the city and to visit the „Museo regional de Ica“, where some mummies with their hair still on their skulls were on display – sadly they charged extra for pictures.

The same evening we went to the closeby Oasis of Huanca China. At first we shopped for a decent priced hotel and were lucky to find one with a pleasant garden, as our main activity was supposed to be relaxation.

Oasis de Hunaca Chian 

So we would wander around the little oasis (about the same size as the „Ida See“ in northern Germany) talk and enjoy life in the sun. At night we had pizza for a change, as we were both pretty tired of eating rice ;-)

The following day an american breakfast awaited us in the shade of the umbrellas near the pool.

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Afterwards we went surfing in the sand, but what we did not estimate as quite as hard was the climbing in the dunes… 3 steps forward… 2 steps back…. The view from up there neutralized the painful and oxigen-poor ascendency to some extend.

view from up in the dunes

In the afternoon we had to relax at the pool planing our second day – in Pisco and Paracas. At nightime we went with dune buggies up and down the dunes, went sandboarding and watched the sunset.

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The same night we went to Pisco where a local travel agent awaiteed us at hte bus stop, selling us a tour for the next day and suggesting a decent hotel. So we did, what all travel guides usually tell you to avoid. Our experience the next day was nice, nevertheless:

We went by boat to the nearby islands rather early at 7:00 am. The „Islas Ballestas“ are referred to as the poor men’s gallappagos islands, as you can see species there which you hardly find elsewhere in the world. So we enjoyed the beauty of nature visually, as the smell of nature was rather stinky. Peru once was a great exporter of Guano, bird poop used as fertilizer, valueing the kilo around one USD.

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We were rather tired from the motion sickness pills we both took. We did not know, though that our boat had a broken motor and thus we could not go as horribly fast as the Lonely Planet travel guide had warned us, so we probably could have skipped on this precaution. Oh well…. the rest of the day we toured around the national reserve of Paracas. We went up to an outlook tower wandering where the Flamingoes were supposed to be, when we finally spotted 6 poor little pink dots on the far end of the laguna. So much about bird watching…

The next stops were way more interesting as we saw the vistors center of Paracas National Park learning about „El Niño“ in the nice little museum that the building also hosted.

Next we saw a famous rock formation referred to as the „cathedral“ because of its typical shape. The view was amazing.

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We closed the day with a lunch/dinner at the seaside before returning to our hotel in Pisco. There we spend 2 hours watching people wandering around the main plaza and bought our trip back to Lima.

That’s all folks…..have a great week,

best wishes,

Matthias

 

 

 


Die Band im Wohnzimmer

Oktober 15, 2006

Guten Morgen liebe Leser,

ich hoffe, dass ihr eine etwas längere Nacht hattet als ich. Zugegebenermassen war es gestern etwas später, als wir von der Uni-Midterm-Party (vgl Format C:\) gegen 6:15 Uhr wieder daheim waren, aber dass der seit vorgestern vorbereitete Aufbau vor unserem Haus einmal Hauptschauplatz eines Strassenumzuges werden würde war bei Sonnenaufgang nur für Fachleute erkenntlich. So fragte mich dann Philipp auch „schon“ gegen 9:00 Uhr morgens, ob die Band eigentlich bei uns im Wohnzimmer spielen würde….

parada-vorm-haus-012.jpg

so viel zu der Kombination aus Studentenleben und Großstadtflair. Das tolle in Lima ist jedoch, dass wenn der Umzug eigentlich bereits vorbei ist, noch aus den Überresten der Bands eine spielfähige Truppe gebastelt wird, um die tanzbegeisterten Zuschauer auf ihre Kosten kommen zu lassen.

Es grüßt Euch herzlichst,

Euer Matthias


Huaraz und die Cordillera Blanca

Oktober 8, 2006

Liebe Leser,

aus dem Meer des Macrolernstresses auftauchend schreibe ich euch diese Zeilen in der Hoffnung, dass auch bei euch die Sonne scheinen möge.

Letztes Wochenende hatte ich das große Vergnügen Perú von einer für mich bisher völlig unbekannten Seite kennenzulernen. Die Cordillera Blanca ist eine der höchsten Gebirgsketten der Welt mit einer erstaunlichen Anzahl von „6000ern“. Westlich wird sie von der Cordillera Negra flankiert, die ihren Namen aufgrund der Ermangelung an weißen Gipfeln erhalten hat.

So viel zum Setting. Huaraz liegt im Tag dazwischen und war unser (eine schwedische Studienkollegin hat mich begleitet) Ausgangspunkt.

Bereits der Blick aus dem Hotelzimmer kurz nach Ankunft im Hotel und knapp nach Sonnenaufgang dürfte selbst für naturverwöhnte Schweizer Kollegen einen zweiten Blick Wert sein.

huaraz-y-llanganuco-002.jpg (im Schatten der Cordillera Negra liegt Huaraz noch kurz vor dem eigentlichen Erwachen. Es sollte gegen 7:00 Uhr gewesen sein.)

 

Der erste von 2 Tagesausflügen führte uns bereits am gleichen Morgen zu der Laguna von Llanganuco, die wir nach einem halben Tag Busreise in der Mittagssonne erreichten (eincremen unbedingt erforderlich). Der Name klingt fast so schön wie das Wasser aussieht.

Laguna de Llanganuco  huaraz-y-llanganuco-077.jpg

Der zweite Ausflug hat uns bis auf 5350 m über den Meeresspiegel gebracht, wo wir den Gletscher von Pastoruri beinahe bis zum Gipfel erklommen haben. Ein Mini-Schneesturm und der Reiseleiter hat uns davon abgehalten – ganz abgesehen von den Ermüdungserscheinungen und der Sauerstoffknappheit.

img_0021.JPG img_0027.JPG

Unterwegs sind wir jeweils noch ein paar mal angehalten um uns einheimische Tänze anzusehen…

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Mineralwasser direkt aus der Quelle zu trinken…

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lokale Köstlichkeiten wie Eis zu essen und ein paar Schnappschüsse aus der Natur mitzunehmen.

 img_0036.JPG huaraz-y-llanganuco-133.jpg

So vergingen die 2 Tage wie im Flug und haben ausser 200 Photos noch viele tolle Erinnerungen an die Schätze der Natur hinterlassen.

Ganz liebe Grüße,

Euer Matthias


Landschaften und Produkte

September 28, 2006

Liebe Leser,

letzten Freitag hat uns „der Mann von der NGO“, die unser „Soziales Projekt“ mit den Kleinstunternehmern begleitet etwas ausserhalb von Lima herumchauffiert. Die folgenden Einblicke fand ich teilenswert:

casa-epifania.jpg cerca-pachacamac.jpg

Leider kann man es nur sehr schlecht erkennen aber die beiden Bilder zeigen gänzlich unterschiedliche Vegetationszonen und befinden sich lediglich auf unterschiedlichen Strassenseiten.  

Kurz darauf sind wir bei Epifania, unserer Kleinstunternehmerin (Microempresaria), angekommen. Ihre Produkte versuchen wir hier in den Touristenvierteln Limas, aber bevorzugt noch im Ausland zu vermarkten….. wenn jemand jemanden kennt, der einen kennt, der…. ihr wisst schon…

productos-epifania-043.jpg productos-epifania-032.jpg (es gibt noch VIEL mehr)

Nun darf ich gleich wieder meine Fallstudie für Strategie einreichen, aber vorher muss ich noch zu einem Vortrag der Steuerbehörde, zu dem wir „schon am Montag“ verpflichtend eingelanden wurden ;-)

Gehabt euch wohl,

Matthias

 


Essen mit Händen und Füßen

September 27, 2006

Liebe Freunde,

mit einem Kurzbeitrag darf ich mich von meiner Schreibpause zurückmelden. Ich hoffe ihr habt es euch in der Zwischenzeit sehr gut gehen lassen.

Neulich gab es bei uns zu Hause wieder Abendessen… so weit eigentlich nicht der Rede wert – wenngleich ich an dieser Stelle die Kochkünste meiner Gastmutter ausdrücklich und lobend erwähnen möchte. Studierend in meine Strategieunterlagen vertieft, hatte ich wenig Einfluss auf das Menü jenen Abends, was dann auch in gehobenen Augenbrauen angesichts des Gerichts resultierte:

comida patas2 comida patas

Anstandshalber habe ich ein Füsschen brav zu Ende geknabbert, aber ich muss den fritierten thailändischen Maden deutlich den Vorzug geben.

Schon heute gibt es mehr zu lesen!

Liebe Grüße

Euer Matti


vorgezogener Test

September 6, 2006

Liebe Leser,

ich hoffe einmal mehr, dass diese Zeilen euch bei bester Gesundheit finden. Ich kann abgesehen von ein paar kleinen Flobissen nicht klagen. Da auch Deutschland noch einen ordentlichen Spielstand aufweist, ist hier alles in bester Ordnung.

Ich möchte kurz von den Erlebnissen des vergangenen Montags erzählen.

Morgens kam ich um 7:22 Uhr an die Uni, nachdem der Taxifahrer mir trotz der regennassen Strassen eine knappe halbe Stunde gegenüber dem Bus geschenkt hatte, der knapp vor meiner Nase abgefahren war. Ich kam also frohen Mutes noch rechtzeitig zum Unterricht und alle Peruaner standen pünktlich, mit den Nasen in ihren Büchern, vor der Klassentür. Das hat mich schon etwas verwundert - um das Wort verunsichert zu vermeiden. Der Grund eigentlich ganz simpel, eine Prüfung stand an… blöd war nur, dass ich davon ausgegangen war, dass der vorab verteilte Terminplan ein wenig Gültigkeit haben würde. Schnell wurde ich eines Besseren belehrt. Die Information der vorgezogenen Prüfung stand schon seit Mittwoch im Blackboard der Uni (vgl. Studynet) und wäre auch mir zugänglich gewesen. Zum Glück war es Buchhaltung, so dass ich nicht all zu verlassen da stand.

Was habe ich also gelernt: eine Buchhaltungs-Lektüreprüfung besteht man auch ohne Vorbereitung.

Alles Liebe,

Euer Matti


erste Uniwoche

September 1, 2006

Liebe Lesebegeisterten,

nach der anfänglichen Schreiblust nun der Einfachheit und Zeitknappheit wegen heute wieder auf Deutsch:

Ich wünsche Euch die gleichen 20 Grad Celsius, die wir derzeit in Lima geniessen, allerdings mit ein paar Sonnenstrahlen. Wieder darf ich Euch Positives berichten:

Meine Kurse an der Uni: Contabilidad de Financias I, Contabilidad de Costos, Economias de Asia (Gruß an Flo), Proyección Social, Macro II y Administración Estratégica; die lezten 3 mit Davina und Philipp zusammen. Die Klassenstärke beträgt im Durchschnitt 28 Personen, vergleichbar mit unseren Übungsgruppen. Viel Wert wird auf Teamarbeit, Fallstudien und Präsentationen gelegt.

Macro II wird als einer der schwersten Kurse in der Karriere hier gehandelt, der Prof ist allerdings sehr zugänglich und die anderen Studis haben ähnliche Verständnisschwierigkeiten wie Davina, Philipp und ich. Mit der Zeit wird sich das legen. Lektüre ist größtenteils auf Englisch, was allerdings keinen all zu großen Vorteil für uns darstellt.

Contabilidad de Financias I ist so grundlegend wie es sich anhört. Die ersten beiden Einheiten haben wir mit der traurig-grauen Basisgleichung der Buchhaltung verbringen müssen. Im Anschluss wurden wir dann mit den Grundbestandteilen der Bilanz gelangweilt. Die Zulassungsstelle in St.Gallen gestattet mir die Anrechnung zusammen mit Cost Accounting allerdings nur in dieser Form und Kombination.

In Cost Accounting ist der Prof dann auch gleich wesentlich besser, fast schon ein Showmaster. Die Inhalte dürften vergleichbar sein, allerdings lässt mich der Zeitaufwand pro Woche schätzen, dass wir im Verlauf des Semesters noch tiefer in die Materie eindringen werden, als es uns in St.Gallen mit den wenigen Stunden möglich war. Das Thema interessiert mich überdies auch noch.

In Proyección Social werden wir lokalen Kleinstfirmen mit studentischer Beratung unter die Arme greifen. Dieser von Austauschstudenten traditionell geliebte Kurs ermöglicht echte Praxisarbeit und verlangt einiges an Fingerspitzengefühl von den Fastabsolventen einer der teuersten Universitäten des Landes. Das teils krasse Wohlstandsgefälle wird hoffentlich durch begrenzte Anforderungen und liebevolle Erklärungen der erarbeiteten Vorschläge mehr als ausgeglichen werden. Mitte kommender Woche werden wir wissen, welche Minifirma wir jeden Freitagmorgen besuchen werden.

Administración Estratégica ist wohl am ehesten vergleichbar mit strategischem Management, lässt aber das Herz jeden Planspielbegeisterten höher schlagen. Wir simulieren mit 9 Teams die strategischen Entscheidungen einer Produktionsfirma über den Zeitraum von 16 Wochen. Da wird richtig was gelernt. Sonst ist der Kurs aber von langweiliger Trostlosigkeit und dem absolut verpeiltesten Prof meines bisherigen Universitätslebens geprägt. Der gute Herr weiss weder was er möchte, noch wie er es uns beibringen könnte, geschweige denn, dass seine Stunden irgendeine (im besten Fall vielleicht doch irgendwie didaktische) Struktur erkennen liessen. Na ja, dafür haben uns die Peruaner bereits gebeichtet, dass er mit die schlechtesten Noten der Uni vergibt… also dann….. Prost Mahlzeit.

Von Economias de Asia weiss ich bisher nur zu berichten, dass der Prof ein Deutschperuaner ist, der für Thyssen Krupp in Ratingen gearbeteitet hat. Der Kurs dürfte wohl spannend und überschaubar arbeitsintensiv werden. Da ist dann auch mal eine gute Abwechslung.

Nach der ersten Uniwoche lasse ich mich dazu verleiten, den Arbeitsaufwand mit St.Gallen zu vergleichen. Da meine Fächer hier zum großteil aus Pflichtfächern bestehen, ist das nicht weiter verwunderlich. Die erste kleine Prüfung habe ich heute über die Lektüre von Cost Accouting abgelegt. Die erste Gruppenarbeit haben wir Proyeccion Social eingereicht. Eine schriftlich ausgearbeitete Fallstudie hätten wir schon am Donnerstag in Strategie einreichen sollen, aber zum einen haben wir den Fall der letzten Stunde fälschlicherweise verschriftlicht und zweitens hat der Prof (so viel zu seiner Berechenbarkeit) kurzerhand den Plan geändert und das Planspiel erneut im Detail erklärt. So sind wir nochmal mit einem blauen Auge davongekommen.

Ich hoffe Euch bleiben selbst die blauen Augen erspart und Ihr könnt allesamt auch die Zeit in Deutschland, der Schweiz oder Österreich geniessen.

Ganz liebe Grüße und bis bald,

Matti


when one travels….

August 21, 2006

Dear friends,

I hope this story finds you all extremly well. The last 5 days 11 students from the Universidad del Pacifico (UP) – me included -went on an unguided tour to the North of Peru. In the blink of an eye we had to make up our minds where to go, because the originally planned tour was canceled due to a hurt guide/planner/organizer of the field trip.

So we all joined the same trip to the little fishing village of Máncora (where Hemmingway was inspired to write his well known novel: The old man and the sea). As long as we were in a large group, fun was sure to be on our side.

After a tiring 18 hours bus ride we finally reached our destination two hours away from the border of Ecuador, about 3 hours South of the equator. You bet it was hot.

The hostel was dirt-cheap, but we spent most of our time outside anyways.

Phil & me Mancora beach beach side view 

After a really tough day sunbathing, most of us were burned unforntunately. So the next day we took it easy again, going to the local tourist attraction – the mud baths. There we spent about 15 minutes playing in the finest mud and getting a nice peeling.

mud baths

Yeah…. you are right, it is a pitty whole, but it was fun anyways. If it had not been for everybody’s hair in the mud pit, it would have been even clean – maybe not everybody’s first preference.

After the first 2 days we had enough of the beaches and the freshest seafood, were burned and had an invitation to go to Chiclayo, a city in between Lima and Mancora, so we would have been almost half way home. Our hostdad’s brother let us stay in his house and served us a delicious breakfast. Philipp and I were joined by 4 girls, so much about the guy-girl-ratio, totally unlike St.Gallen.

tio Cesar's breakfast

Together we visited the ruins of Sipan, where we were even shown the real bones that tourist normally never get to see, connections are everything in every country in the world. We had a private tour through the sugar factory, where Cesar works and afterwards were driven to the best museum in town, showing a lot of gold, by our private chauffeur for that day.

lord of Sipan -tumb sugar factory oro en el museo do Bruning

To our great misfortune most of us got sick that day, maybe due to some food we grabbed on the road while still in Mancora. To complete the story, sadly I have to report some robberies that we suffered of. When travelling, thieves know that you usually have your valuables with you and tourists are recognised a mile ahead. So we miss 2 cellphones, various digital cameras, passports, cash and credit cards…. that was really terrible. Luckily I still got all my belongings, but my thoughts are with my friends suffering from losses.

After spending the rest of the day in Lambayaque and the Centre of Chichlayo,

Lambayaque cathedral Chiclayo city centre 

we departed from Cesar, knowing that we would see him again and got on the bus. Last sad thing to happen was the little accident our bus had, after hitting a speedbump with 40 mph. After two hours another bus took us to Lima, not bad at all for Southamerican schedules.

When saying goodbye to each other after finally reaching Lima early on Sunday morning, we were tired and dirty, but happy of what we had experienced nevertheless.

I hope you all had a great time, too.

Best whishes,

Matthias